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Mario Sempf

Mario Sempf

Mario Sempf erblickte am 30. März 1969 als Zweit­ge­bo­re­ner eines Zwil­lings­bru­der­paa­res in Dres­den das Licht der Welt – ziem­lich über­ra­schend für seine Eltern, wie sich gleich nach sei­ner Geburt her­aus­stellte, denn die hat­ten eigent­lich nur einen Jun­gen erwar­tet. Aber genau die­ses Uner­war­tete sollte für Mario Sempf fortan zur Lebens­ma­xime wer­den.

An der schim­mern­den Ober­flä­che zu krat­zen, um zu sehen, was dar­un­ter Span­nen­des her­vor­tritt, war schon immer seine Lei­den­schaft.

So ver­schlug es ihn bald nach der Wende in die dunk­len Wäl­der Skan­di­na­vi­ens, wo er die Gegen­wart von Trol­len suchte und Erzäh­lun­gen für Kin­der schrieb. Spä­ter kam die Fas­zi­na­tion für Geschichte hinzu. Diese wollte er für sich in Form von Expe­ri­men­ten haut­nah erleb­bar machen und stellte schnell fest, wohin er mit all sei­ner unbän­di­gen Expe­ri­men­tier­lust eigent­lich gehörte: ins Lager der Expe­ri­men­tel­len Archäo­lo­gen.

Als sol­cher nun über­rascht er seit 2011 mit aller­lei ver­rück­ten Ideen. Ob als Ger­mane mit Frame und Schild im Museum oder als Refe­rent, wenn es mit Dau­men­schrau­ben oder Schand­geige um das Ergrün­den mensch­li­cher Abgründe in Bezug auf das his­to­ri­sche Straf­recht geht – Mario Sempf hat es sich zur Auf­gabe gemacht, an jenen Stel­len ganz genau hin­zu­schauen, wo andere am liebs­ten rasch vor­bei­ge­hen.

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