Willi Hetze

Willi HetzeWilli Hetze, gebo­ren 1985 in Dres­den, stu­dierte von 2006 bis 2011 Sozio­lo­gie und Psy­cho­lo­gie an der TU Dres­den und pro­mo­vierte als Sti­pen­diat eines Begab­ten­för­der­wer­kes erfolg­reich an der Uni­ver­si­tät Erfurt im Fach­be­reich Sozi­al­wis­sen­schaf­ten (Medien- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­so­zio­lo­gie).

Er ver­öf­fent­lichte Lyrik und Kurz­prosa in Antho­lo­gien und Zeit­schrif­ten (u.a. in der Antho­lo­gie zum MDR-Lite­ra­tur­preis 2013 und der „Feder­welt“), zahl­rei­che jour­na­lis­ti­sche Texte in Zei­tun­gen. Seit 2009 ist er orga­ni­sa­to­ri­scher Lei­ter und seit 2012 Vor­sit­zen­der des Dresd­ner Lite­ra­tur­ner e. V., der im Lite­ra­tur­haus Villa Augus­tin /​ Erich Käst­ner Museum eine Schreib­werk­statt betreibt. Er las auf zahl­rei­chen Lite­ra­tur-Ver­an­stal­tun­gen, z.B. der Bar­di­nale, der Leip­zi­ger Buch­messe, der Dresd­ner Lite­ra­tur­messe „schrift­gut“, der Lese­bühne „Phra­se4“ und führte auf einer Lese­wan­de­rung durch die „Liter­Na­tur“ des Dresd­ner Umlands. Im Früh­jahr 2015 erschien sein viel­be­ach­te­ter Erzähl­band „Das Unbe­greif­li­che der Kat­zen­wege“ bei zwie­book, sein Roman­de­büt wird 2017 fol­gen.

Seine Texte wur­den mit ver­schie­de­nen Prei­sen aus­ge­zeich­net. Für Lyrik erhielt er beim Jokers-Lyrik­preis die Son­der­preise der Hörothek (2009) und der Lite­ra­tur­zeit­schrift „Feder­welt“ (2013). Mit Kurz­prosa gewann er 2011 sowohl den Jury-Preis als auch den Publi­kums­preis beim poet|bewegt-Wettbewerb für junge Lite­ra­tur, für den er bereits 2009 schon ein­mal nomi­niert war. Beim Kurz­prosa-Wett­be­werb „Dresd­ner Minia­tu­ren“ ver­lieh ihm das DRESDNER Kul­tur­ma­ga­zin 2015 den Jury-Preis für seine Kurz­ge­schichte „Das Herz des Teu­fels ist ein wüs­tes Land“.

Willi Hetze schreibt Gegen­warts­li­te­ra­tur und befasst sich mit dem Ein­fluss der Neuen Medien auf moderne Lebens­ent­würfe. Dabei wan­delt er auf dem Grat der Ent­dif­fe­ren­zie­rung vir­tu­el­ler und sozia­ler Wirk­lich­kei­ten. Dadurch gewin­nen seine Texte mit­un­ter eine sur­reale Dimen­sion, die er mit einer ebenso poin­tier­ten wie poe­ti­schen Spra­che erschließt.

(Foto: Pro­jekt­team HS Mitt­weida)