Axel Krüger

Axel Krüger

Axel Krü­ger, als Saar­län­der mit einem Baguette unterm Arm gebo­ren, kann – nach eige­nen Anga­ben – im Prin­zip nichts. Das aller­dings so wort­reich wie charmant.

Seit sei­nem direk­ten Über­gang von der Crois­sant-Sucht zur Rot­wein­ab­hän­gig­keit pen­delt der Dau­er­läu­fer zwi­schen allen Fron­ten, belei­digt in sei­nen Kolum­nen poli­tisch inkor­rekt auf­rechte Demo­kra­ten und ver­tei­digt vehe­ment das Recht auf Blödheit.

Nach­dem sich durch einen Regie­rungs­ver­spre­cher im Jahr 1989 die Gele­gen­heit ergab, zog er vom mora­lisch ver­rot­te­ten Freiburg/​Breisgau ins ost­säch­si­sche Gör­litz – eine Stadt, die sei­ner Sehn­sucht nach Behä­big­keit weit­ge­hend ent­spricht. Mit sei­nem alten Freund und Büh­nen­kol­le­gen Mike Alt­mann lie­fert er sich dort sen­sa­tio­nelle Wort­ge­fechte in der eige­nen Lese­bühne „Hos­pi­tal­straße“ und berei­tet am Wochen­ende auf­wen­dige Abend­essen für einen über­schau­ba­ren Gäs­te­kreis zu. Krü­ger ver­fügt über ein mehr­fach gefal­te­tes japa­ni­sches Küchen­mes­ser und ein hart­nä­cki­ges Doppelkinn.

(Foto: Paul Glaser)