Mike Altmann

Mike Altmann

Der Gör­lit­zer Pop­li­te­rat Mike Alt­mann wuchs als ego­is­ti­sches Ein­zel­kind auf, das sich bereits mit sech­zehn Jah­ren vom elter­li­chen Taschen­geld unab­hän­gig machte.

Mit zehn Dau­men an zwei lin­ken Hän­den kam kei­ner­lei pro­duk­tive Tätig­keit infrage. Also ver­dingte sich der dama­lige Abitu­ri­ent als freier Schrei­ber­ling bei der Säch­si­schen Zei­tung. Nach­dem Alt­mann danach den Welt­frie­den im Frei­zeit­büro des Jäger­ba­tail­lons 581 Ber­lin erfolg­reich sicherte, been­dete er nach nur einem Tag sein Fern­stu­dium in Poli­tik und Geschichte und erfand das lebens­lange Ler­nen ohne Zeug­nis.

Seine wei­te­ren Sta­tio­nen führ­ten ihn als Mode­ra­tor zum Radio, in die Pres­se­stelle der SPD-Frak­tion im Säch­si­schen Land­tag und zurück nach Gör­litz, wo er seit 2002 als Geschäfts­füh­rer, Pro­jekt­lei­ter und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­be­ra­ter sein Geld ver­dient.

Krea­ti­ven Aus­gleich fin­det Mike Alt­mann beim Schrei­ben und auf der Bühne. Er gehört zur Gör­lit­zer Lese­bühne „Hos­pi­tal­straße“, ist auf Poe­try-Slams unter­wegs und hat gemein­sam mit sei­nem Kom­pa­gnon Axel Krü­ger zwei Bücher ver­öf­fent­licht. Da er sich mit Krü­ger nicht eini­gen konnte, wes­sen Name zuerst auf dem Buch­co­ver steht, legte er sein „SOLO“-Debüt vor.

(Foto: Apo­lo­nia Wie­land)